Infos für Ärzte

Heilmittelrichtlinien für Ergotherapie

Hier finden Sie übersichtlich zusammengefasst die wichtigsten, aktuellen Informationen rund um die Verordnung von Ergotherapie.
Benötigt wird das Formular “Heilmittelverordnung Nr.18 für Ergotherapie“

Diagnosegruppen

Die Diagnosegruppen für die Verordnung von Ergotherapie finden Sie im Indikationskatalog “Maßnahmen der Ergotherapie“, welchen wir Ihnen gern zukommen lassen.

Erstverordnung/Folgeverordnung

Je nach Diagnose können in der Regel nach einer Erstverordnung mehrere Folgeverordnungen mit je 10 Behandlungen ausgestellt werden.

Gesamtverordnungsmengen

Pro Diagnose gelten sogenannte Gesamtverordnungsmengen (Behandlungsobergrenzen) im Regelfall. Ein neuer Regelfall liegt nach einem behandlungsfreien Intervall von 12 Wochen vor.

Verordnung außerhalb des Regelfalls

Eine Fortsetzung der Ergotherapie ist auch nach Überschreiten der in den Richtlinien geregelten Gesamtverordnungsmenge möglich, wenn diese medizinisch begründbar und angezeigt ist (im unteren Abschnitt der Heilmittelverordnung). Sehr viele Krankenkassen verzichten inzwischen auf das Genehmigungsverfahren.

Indikationsschlüssel

In einem Indikationsschlüssel werden Diagnose und Leitsymptomatik zusammengefasst, diese ist als dreistellige Ziffer auf der Heilmittelverordnung einzutragen.

Arztmitteilung

Wir erstellen gern eine Mitteilung über den Behandlungsverlauf an den verordnenden Arzt, bitte kreuzen Sie dafür auf der Verordnung unter „Therapiebericht -ja- " an.



Leistungen der Ergotherapie in unserer Praxis:

MOTORISCH-FUNKTIONELLE BEHANDLUNG
Bei Störungen der motorischen Funktion und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

PSYCHISCH-FUNKTIONELLE BEHANDLUNG
Dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der psychosozialen und sozioemotionlen Funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

SENSOMOTORISCH-PERZEPTIVE BEHANDLUNG
Bei Störungen der sensomotorischen und perzeptiven Funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

NEUROPSYCHOLOGISCH ORIENTIERTES HIRNLEISTUNGSTRAINING
Bei kognitiven Störungen und Störungen der neuropsychologischen Hirnfunktionen sowie der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.

THERMISCHE ANWENDUNGEN
Möglich als Begleitung der motorisch-funktionellen oder sensomotorisch-perzeptiven Behandlung.

BERATUNG ZUR INTEGRATION IN DAS HÄUSLICHE UND SOZIALE UMFELD
Wenn Probleme in der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung zu Schwierigkeiten im häuslichen und sozialen Umfeld führen, als Hausbesuch möglich.